Mein beruflicher Werdegang

Dorothea Schlegel-Hentrich
Jahrgang 1949

1975:
Abschluss des Sozialwissenschaftlichen Studiums an der Universität Frankfurt als Diplom-Pädagogin

1975 – 1977:
Teamsupervisorin im Kita-Projekt der Stadt  Frankfurt

1977 – 1987:
Tätigkeit beim Internationalen Bund, einem freien Träger der Sozialarbeit in Frankfurt in der zentralen Geschäftsführung im Bereich sozialpädagogischer Beratungsstellen sowie stationärer Erziehungshilfe und Resozialisierung. Schwerpunkte der Arbeit lagen bei der Konzeptionsentwicklung, der Fortbildung sozialpäda-gogischer Fachkräfte und Lehrer, der Teamberatung, sowie dem  Coaching von Einrichtungsleitern

Seit 1987:
Freiberufliche Tätigkeit in Supervision, Fortbildung und Coaching

1998 – 2004:
Ehrenamtliche Mitarbeit im elternbund hessen, davon 2 Jahre stellvertretende und 4 Jahre 1. Vorsitzende.

2001- 2013:
Enge Zusammenarbeit mit dem Hochbegabtenzentrum der Stadt Frankfurt seit dessen Gründung. Schwerpunkte der Arbeit Elternberatung, Fortbildung von Kursleitern, Lehrerkollegien und Mitarbeitern in Kindertagesstätten.

2005-2013:
Regelmäßige Zusammenarbeit mit der VHS Hochtaunus in Oberursel. Durchführung von Veranstaltungen zu Themen aus den Bereichen Erziehung, Familie und Hochbegabung sowie Angebote in der Lehrerfortbildung.

2005-2013:
ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand des Trägervereins

Seit 2004:
Selbständige Tätigkeit als Psychosoziale Beraterin

Seit 2007:
Eigene Praxis für Psychosoziale Beratung in Königstein im Taunus

2004 – 2007:
Masterstudium in „Beratung und Sozialrecht“ an der University of Applied Sciences (UAS) Frankfurt. Abschluss Counsellor M. A. (Master of Arts).

Seit 2009:
Lehrbeauftragte an der UAS (FH) Frankfurt im Fachbereich Soziale Arbeit

2013:
Gründung des Instituts für Hochbegabtencoaching in Bad Homburg

bis 2015:
Leitung des Instituts

Ich habe:

Seit 40 Jahren habe ich Erfahrung in Beratung, Supervision, Fortbildung und Coaching sozialpädagogischer Fachkräfte.

Seit 20 Jahren gehören Einzelpersonen, Eltern, Kinder und Jugendliche, Familien (auch Eineltern-, Stief – getrennte –Adoptiv – und Patchworkfamilien) und Paare zu meinem Adressatenkreis.

Besonderer Arbeitsschwerpunkt Hochbegabung:

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Hochbegabung. In meiner Beratungsarbeit setze ich mich mit den Auswirkungen auseinander, die eine Hochbegabung auf das Erleben und Verhalten von Kindern  und Jugendlichen und auf ihre Familien hat.

Die Beratung und das Coaching hochbegabter Erwachsener aller Altersstufen gehört ebenso zu meinem Angebot. Dabei geht es um die Aufarbeitung von belastenden Erfahrungen und um die Suche nach dem passenden beruflichen und persönlichen Weg. Sowohl für diejenigen, die „alles machen könnten“ als auch für überangepasste Hochbegabte ist es oft nicht leicht die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen.

Trotzdem der Eindruck entstehen kann, dass Hochbegabung mittlerweile kein Tabuthema mehr ist, finden Betroffene immer noch viel zu wenig kompetente Unterstützung und Hilfe. Das gilt sowohl für Kinder und Ihre Eltern auch für hochbegabte Erwachsene.

Ich biete deshalb seit Jahren u.a.Beratungs- und Coachinggruppen für Eltern hochbegabter Kinder und Jugenldicher an, die den Teilnehmenden  ein Forum bieten um über  Fragen und Probleme zu sprechen, für die sie – als Minderheit – in ihrer Umgebung wenig Verständnis finden.

Obwohl Hochbegabung keine Krankheit ist, wird sie „diagnostiziert“ und im schlechtesten Fall folgt eine Psycho- Pathologisierung. Ihr Anders-Sein macht Hochbegabte zu Hilfe-Suchenden, da sie es schwer haben ihren Platz zu finden. Oft wird ihnen dies erst im Erwachsenenalter bewußt.

In meiner Beratung findet keine „Behandlung“ statt, sondern die Hochbegabung wird indentifiziert mit dem Ziel im bewußten Er-Leben des Klienten etabliert zu werden.

 

Sozialrechtliche Fragen:

Meine Weiterqualifikation an der Fachhochschule Frankfurt zum Master in Counselling bestand u. a. aus der Befassung mit einschlägigen Bereichen aus dem Familien- Jugend- und Sozialrecht.

Diese Kenntnisse ermöglichen es mir, neben den psychosozialen Aspekten in der Beratung auch rechtliche Fragen einzubeziehen oder zu berücksichtigen, die für die Lösung eines Problems von – gegebenenfalls – zentraler Bedeutung sind oder sein können.

Hierzu gehören z. B. im Familienrecht die Berücksichtigung des Sorge- und Umgangsrechts oder die Begleitung bei familiengerichtlichen Auseinandersetzungen. Gegenüber dem Jugendamt kann es die Begründung von als erforderlich erachteten Maßnahmen sein oder die Übernahme von begleitender Beratung in einem Hilfeprozess.

Es können auch Überlegungen sein, welche Unterstützung seitens des Sozialamts oder Arbeitsagentur möglich wären.

Die Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten gehört selbstverständlich zu meiner Arbeit.